Smart Home in der Küche
Energieersparnis und Komfort dank intelligenter Küchengeräte
Haushaltshelfer mit Smart-Home-Funktion sind längst mehr als eine nette Spielerei für Technikbegeisterte. Ihre smarten Küchengeräte denken für Sie mit. Intelligente Küchengeräte steuern Sie bequem via Smartphone-App oder Sprachsteuerung. Welche Möglichkeiten sich Ihnen mit vernetzten Küchengeräten bieten, zeigen wir hier.
Inhaltsverzeichnis
- Apps als Voraussetzung für Smart Home in der Küche
- Sprachsteuerung bei smarten Küchengeräten
- Smart Kitchen Dock: Zentrale Steuerung aller intelligenten Küchengeräte
- Komfort und Energieersparnis dank vernetzter Küchengeräte
- Keine einheitliche Bezeichnung vernetzter Küchengeräte
- Energieersparnis dank intelligenter Küche
- Energiemanagement mit intelligenten Haushaltsgeräten
- Smart Home und Nachhaltigkeit: kein Widerspruch bei Küchengeräten
Apps als Voraussetzung für Smart Home in der Küche
Smarte Küchengeräte erleichtern Ihnen den Alltag. Viele Hersteller bieten vernetzte Küchengeräte an, die Sie ganz einfach mit dem Smartphone oder Tablet steuern können.
WICHTIG: Für Smart Home in der Küche brauchen Sie in der Regel nur WLAN und die passende Handy-App.
Via App können Sie intelligente Küchengeräte
- aus der Ferne ein- und ausschalten
- Programm-Einstellungen vornehmen
- den Status kontrollieren
GUT ZU WISSEN: In Kombination mit einer Innenkamera können Sie via App z.B. beim Kühlschrank den Inhalt checken oder den Backvorgang im Backofen überwachen.
Steuerung via Smartphone-App
Kamera im Garraum des Backofens
Sprachsteuerung bei smarten Küchengeräten
Wenn sich ein Gerät via Sprachbefehl steuern lässt, brauchen Sie neben der passenden Smartphone-App meist noch einen SmartSpeaker wie Amazon Alexa.
Küchengeräte, die sich über Alexa steuern lassen, bieten etwa:
- Siemens
- Bosch
- NEFF
- Miele
WICHTIG: Es kommt auf das Betriebssystem Ihres Handys an, ob Sie die jeweilige App installieren können.
Die meisten Smart-Home-Apps sind sowohl für Apple- als auch für Android-Betriebssysteme verfügbar.
ACHTUNG: Achten Sie vor dem Kauf eines smarten Küchengerätes auf das jeweilige Betriebssystem. Ansonsten können Sie das Gerät am Ende gar nicht via App steuern.
Smart Kitchen Dock: Zentrale Steuerung aller intelligenten Küchengeräte
Das sogenannte „Smart Kitchen Dock“ ist ein Küchenhelfer, mit dem Sie Ihre Home Connect-fähigen Geräte noch einfacher bedienen. Stellen Sie Ihr mobiles Endgerät auf die Dockingstation und schon können Sie z.B. Rezepte einsehen, den Backofen steuern und nebenbei auch noch Musik hören.
GUT ZU WISSEN: Alle Küchengeräte der BSH lassen sich mit dem Smart Kitchen Dock verbinden und steuern.
Komfort und Energieersparnis dank vernetzter Küchengeräte
Smarte Küchengeräte nehmen Ihnen Aufgaben ab oder erinnern Sie an notwendige Schritte. Gleichzeitig steigt der Bedienkomfort dieser Haushaltsgeräte.
Spülmaschine mit Smart Home
Klar strukturiert und voll mit hilfreichen Informationen gibt eine Smart Home App unter anderem Auskunft über Energie- und Wasserverbrauch bei der Spülmaschine.
Kühlschrank mit Smart Home
Den Dauerläufer Kühlschrank können Sie mit Smart Home beobachten und checken, wie viel Strom er tatsächlich verbraucht. Eine Push-Nachricht auf Ihrem Endgerät warnt Sie beispielsweise, wenn die Gerätetür nicht ganz geschlossen ist.
Steuerung des Dunstabzugs über das Kochfeld
Mit cookConnect von Siemens stimmen sich der Dunstabzug und das Kochfeld ab. Die Leistung des Dunstabzugs passt sich automatisch an. Die Einstellung des Dunstabzugs ist also immer optimal.
Kühlschrank mit smarter Open Assist Funktion
Kühlschränke mit Open Assist, können Sie nicht nur bequem per Sprachsteuerung öffnen, sondern sie sind auch sparsam. Warum? Weil sich der Kühlschrank nach kurzer Zeit automatisch schließt und Sie so nicht unnötig Energie verbrauchen.
Keine einheitliche Bezeichnung vernetzter Küchengeräte
Pro Gerätehersteller heißen die Apps jeweils anders, in ihren smarten Funktionen sind sie aber ähnlich.
Beispiele, wie die Apps für smarte Küchengeräte bei verschiedenen Küchengeräteherstellern heißen:
- BSH: Home Connect App
- Küppersbusch: K-Connect App
- Grundig: HomeWhiz Smart Home App
- Liebherr: SmartDevice App
- Haier: hOn App
- Samsung: SmartThings App
Smarter Grundig Backofen: Steuerung mit HomeWhiz App
Smarter Liebherr Kühlschrank: Steuerung mit SmartDevice App
Ob die jeweiligen Hausgeräte nun „Home Connect“-fähig oder zum Beispiel „HomeWhiz“-fähig sind, bedeutet also im Grunde das Gleiche:
- Küchengeräte lassen sich je nach Gerätehersteller mit der jeweils passenden App steuern.
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Energieersparnis dank intelligenter Küche
Dank ausgefeilter Technik verbrauchen moderne Küchengeräte heute nur so viel Energie wie nötig. Ein Induktionskochfeld zum Beispiel ist sofort heiß und schaltet sich aus, wenn der Topf entfernt wird. Smart Home ermöglich noch mehr Effizienz. Ein moderner Kühlschrank lässt sich per App auf Urlaubsmodus stellen und verbraucht so weniger Energie. Der Blick in den Kühlschrank via Kamera verhindert überflüssige Einkäufe. Diese Beispiele verdeutlichen, wie Kontrolle zur Optimierung führt.
Vernetzte Küchengeräte sind nachhaltig wegen:
- optimalem Energieverbrauch
- weniger Ressourcenverschwendung
- Präferenz von grünem Strom durch Energiemanagement
Energiemanagement mit intelligenten Haushaltsgeräten
SmartGrid-fähige Geräte und die dazugehörigen Apps können Sie auch noch auf andere Art beim Stromsparen unterstützen.
GUT ZU WISSEN: Smarte Geschirrspüler sind zum Beispiel fähig, sich durch Kommunikation mit dem Stromnetz und einem zentralen Energiemanagement-Gerät eigenständig die optimalen Tarifzeiten herauszusuchen.
Und das funktioniert so:
- Feststellen der Verfügbarkeit von grünem Strom aus Sonnen- oder Windkraft
- Einschalten von Küchengeräten nur bei genug erneuerbarer Energie
- Reduktion von umweltbelastenden Ressourcen wie Braunkohle
TIPP: Eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder der Garage ist die perfekte Ergänzung zum Energiemanagement von Küchengeräten.
Smart Home und Nachhaltigkeit: kein Widerspruch bei Küchengeräten
Ein schönes Beispiel für die Vorteile von vernetzten Küchengeräten sind der Frühstückskaffee und die frischen Brötchen. Dank smarter Technologie ist beides dann fertig, wenn Sie es wünschen. Einfach per Smartphone steuern. Und der Backofen bereitet die Brötchen zu, während der Kaffee durchläuft. Dabei ist Kontrolle der erste Schritt zu einem bewussteren Haushalten mit Energie.
WICHTIG: Wer genau über seinen Verbrauch Bescheid weiß, kann besser reagieren und Sparpotenzial erkennen.
Lassen Sie sich in Ihrem örtlichen Küchenstudio zum Thema Smart Home und Nachhaltigkeit beraten.
Häufige Fragen zum Thema Smart Home
Was genau ist Smart Kitchen?
Der Begriff „Smart Kitchen“ bedeutet so viel wie vernetzte Küche. Gemeint sind Küchen mit smarten Haushaltsgeräten, die Sie per App oder Sprachbefehl steuern können.
Smarte Küchengeräte zum guten Preis finden Sie mit etwas Glück im KüchenAtlas Abverkauf.
Funktioniert Smart Kitchen mit Google oder Alexa?
Die Sprachsteuerung Ihrer smarten Küchengeräte funktioniert mit den Sprachassistenten Alexa oder Google. Zuallererst müssen Sie aber eine Smart Home App installieren. Schon haben Sie alle Ihre smarten Küchengeräte im Blick. Wie das genau funktioniert, können Sie in unserem Beitrag rund um das Thema Smart Kitchen nachlesen. Oder Sie lassen es sich direkt bei Ihrem örtlichen Küchenprofi zeigen.
Gibt es Unterschiede bei den einzelnen Küchengeräteherstellern?
Ja. Küchengerätehersteller bieten unterschiedliche Smart Home Apps an. Bei BSH ist das die Home Connect App, bei Küpperbusch die K-Connect App und bei Miele die Miele@Home App. Beachten Sie auch, dass nicht jeder Gerätehersteller vernetzbare Küchengeräte führt.